29. August 2011
… hier mal wieder ein kleiner Beller von eurer Chaya. Ja klar gibt es mich noch und das jetzt sogar schon mit acht Kilo Schwungmasse. Letzte Woche habe ich vor allem gegen die Hitze gekämpft – erstaunlich wie weit ich meine Zunge doch aus dem Maul hängen lassen kann. Zu großen Abenteuern hat man da nicht wirklich Lust, wenn einem der gelbe Ball am Himmel in ein “Hotdog” verwandeln will.
Oft haben wir daher Abkühlung gesucht und viel Zeit an und in den kleineren und größeren Wassernäpfen unserer Gegend verbracht. Abends waren wir dann vom vielen Nichtstun so kaputt, dass keiner mehr Lust hatte diese Flimmerkiste hier anzumachen. Okay Nichtstun ist wohl etwas übertrieben, meine Grinsbeiner zeigen mir nach wie vor, dass die Welt nicht nur aus Wiesen und Wäldern besteht. Weiterlesen »
17. August 2011
Ein ganzes viertel Jahr bin ich heute nun schon alt geworden und doch bringt jeder neue Tag noch immer auch neue Überraschungen mit sich. Dabei bemerke ich allerdings mehr und mehr, dass unbekannte Dinge nicht nur schön aufregend sind, sondern auch gefährlich sein können. Vielleicht sollte ich ja nicht mehr ganz so neugierig sein?
Beschreiben lässt sich dieses zwiespältige Gefühl ganz passend mit dem komischen Raum, welchen die Zweibeiner in ihren großen Höhlen haben. Da gehst du rein (meist mit einem ganzen Zweibeiner-Rudel, alleine haben sie wohl zu viel Angst) und die Tür hinter dir schließt sich von ganz alleine, einfach unheimlich. Dann kribbelt es dir ziemlich im Bauch rum und die Tür geht wieder von ganz alleine auf. Doch oh Schreck, bist du da plötzlich ganz wo anders und nicht mehr an dem Ort, wo du in das kleine Zimmer herein gegangen warst! Man weiß einfach nicht, was einen erwartet. Was für ein seltsamer, unbehaglicher Zauberraum – irgendwie geht es da mit allen Sinnen mal hoch und mal wieder runter. Wie gesagt, nicht unähnlich meinen Erlebnissen der letzten Woche(n), auch diese waren voller Höhen und Tiefen. Weiterlesen »
06. August 2011
Huhu, hier ist wieder einmal eure Chaya. Diese Woche konnte ich endlich auch mal erleben, was das Wort Sommer wirklich bedeutet. Es hat viel damit zu tun, dass dieser gelbe Ball am Himmel uns ganz heiß macht. Ehrlich gesagt war mir das fast schon zu viel Sommer auf einmal, irgendwie hat man in solcher Hitze zu nix weiter Lust, als nur faul herum zu liegen. Aber sicher tausendmal besser, als dieser kalte Wasserkugel-beschuss der letzten Zeit.
Wobei ich feststellen konnte, dass Wasser im Sommer gar nicht mal so verkehrt ist und sogar Spaß machen kann, wenn es nicht von oben, sondern von unten kommt. Frauchen hat mich da nämlich zu einem wirklich interessanten Ort mitgenommen. Hingefahren sind wir mit einem ganz großen Wackelkasten, wo auch noch viele andere Zweibeiner drin saßen. Man brauchte dem Fahrer nur glänzende Leckerlis geben, dann nahm er einen mit. Für mich wollte er übrigens genauso viel Leckerlis haben, wie für Frauchen, was bin ich doch schon für ein großes Mädchen. Weiterlesen »
31. Juli 2011
Huhu da draußen, ich bin’s eure Chaya. Diese Woche ist etwas echt Schlimmes passiert: ich habe die fünf Kilomarke überschritten und zwar gleich massiv, geht schon Richtung sechs … :-/. Mag ja noch sexy sein, nur wo soll das hinführen? Ich will doch nicht als Rollmops enden. Habe aber schon einen Plan dagegen etwas zu unternehmen. Das Grundproblem ist nämlich, immer wenn ich gut auf Herrchen oder Frauchen höre und das ganze Brimborium mitmache, was sie so alles von mir wollen, wie Hier oder Sitz oder Schau oder Platz, dann bekomme ich immer ein Leckerli, ist eine Hundertprozent sichere Sache. Doch ich werde nun einfach die nächsten Wochen nicht mehr so gut hören und nicht mehr so gut mitmachen, dann bekomme ich weniger Leckerli und werde nicht so fett. Ja man muss halt Opfer bringen, wenn man schön sein will
.
Ansonsten sind auch diese Woche noch viele weitere gewichtige Dinge passiert. Weiterlesen »
23. Juli 2011
… was für aufregende Tage und Nächte. Manchmal rennt die Zeit ja schneller, als eine Katze aus meinem Garten. Doch diese letzte Woche war einfach unendlich lang und hat mehr Geschichten geschrieben, als ich Gummifluffis aus Frauchens Kissen holen kann. War ich letzten Samstag noch ein trauriger hilfloser Welpe, so bin ich mittlerweile zum glücklichen stolzen Junghund heran gewachsen, jawohl! Ich bin ja sowas von mutig geworden (zumindest in meinem Haus und Garten – die Welt hinter der Gartentüre erobere ich dann noch schnell nächste Woche …). Jedenfalls hier in meinem Revier habe ich bereits jetzt alles voll im Griff. Ich kämpfe sogar schon gegen die alten Ungeheuer in diesen Gemäuern, welche mir die Gerüche stehlen wollen, wie Gespenst Straßenbesen oder Drache Staubsauger.
Okay meine Grinsbeiner behandeln mich immer noch wie ein Baby, das muss ich ihnen noch irgendwie austreiben. Dabei müssten sie doch schon längst gemerkt haben, dass ich schon tagelang keine Pfütze mehr in der Wohnung gemacht habe und Stinkbomben habe ich ja sowieso noch nie im Haus detonieren lassen (hebe ich mir für später auf, wenn ich mal Eindruck machen muss). Wobei es ja auch durchaus angenehme Seiten hat so bemuttert zu werden. Weiterlesen »
16. Juli 2011
…weiß ich aber eigentlich noch gar nicht
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Was ich Euch aber sagen kann: ich hatte einen echt beschissenen Tag! Dabei fing dieser doch so schön und vertraut wie bisher jeder Tag in meinem Leben an, aufwachen friedlich zusammen gekuschelt mit all meinen Geschwistern. Okay ganz so knuffig war es nicht oder gerade doch. Wie immer wurde ich aus den schönsten Träumen gerissen, weil so ein Penner – huch sorry, so ein liebes Bruderherzchen – seine nadelscharfen Zähne in mein zartes Fell bohren musste. Warum haben meine Geschwister überhaupt solche Piranhazähne? Naja die kommen bestimmt alle nach Papa – ich jedenfalls komme nach Mama, immer sanft und immer lieb, ehrlich!
Wo ist überhaupt meine Mama, ich könnt heulen. Okay die neuen großen Zweibeiner haben zwar kein Fell, sind aber scheinbar auch immer lieb. Gebissen haben sie mich jedenfalls noch nicht, haben aber auch kein spitzen Zähne. Was sie trotzdem nicht davon abhält, mich immer wieder damit anzugrinsen. Aus irgendeinem Grund scheinen sie sich zu freuen, wobei ich aber auch schon Tränen gesehen habe. Wie auch immer, bei solch stumpfen Zähnen würde ich lieber mein Maul halten, komisches Volk. Aber warum bin ich jetzt überhaupt bei ihnen und nicht in meinem Zuhause? Weiterlesen »
08. Juli 2011
Der Name kommt aus dem Hebräischen und bedeutet “Mutter des Lebens” und im Spanischen wird er als Bezeichnung für ein attraktives Mädchen verwendet. Durchaus also passend für unsere kleine Maus aus dem C-Wurf, hoffen wir zumindest

. Chaya ist mittlerweile schon fast acht Wochen “alt”, anbei noch ein paar Fotos vom letzten Wochenende.
Mehr Bilder vom ganzen Wurf gibt es auf der Homepage der Züchterfamilie www.geeva.de (C-Wurf). Hier rechts unter ‘Links’ auch direkt nur ein Mausklick entfernt die Vorstellung von Papa Thaino und Mama Onnie, auf ihrer jeweiligen Homepage.
Nur noch acht Tage …
03. Juli 2011
Heute waren wir nun endlich wieder bei “unserem” Pinscherwurf und was sind die Kleinen doch groß geworden. Da ist schon ganz schön viel Betrieb in Wohnzimmer und Garten. Man kann nur erahnen, wie viel Arbeit so eine liebevolle Welpenstube mit sich bringt und doch haben unsere Züchter immer ein Lächeln auf den Lippen und eine Engelsgeduld beim Beantworten unserer vielen Fragen. Der Sonntagnachmittag ist wieder viel zu schnell vergangen. Als Erinnerung haben wir hinzu ein paar Fotos mitgenommen. In zwei Wochen nehmen wir dann “etwas” mehr mit, Weiterlesen »
26. Juni 2011
In Vorbereitung auf unseren baldigen “Familienzuwachs” schmökern wir in unzähligen Büchern über Hunde und Welpenerziehung, welche zumeist vom Dachboden hervorgeholt, natürlich uns auch an die Zeit vor zehn Jahren erinnern, als Surayya zu uns kam. Damals in den neun Monaten Vorbereitungszeit, zwischen Entschluss und Welpenankunft hatten wir reichlich die Theorien über Welpen- und Hundeerziehung in uns aufgesogen. Weiterlesen »
18. Juni 2011
Es ist schon einige Jahre her, dass wir das letzte Mal in Erfurt zur Internationalen Rassehundeausstellung waren. Viel verändert hat sich allerdings nicht, es gab auch dieses Jahr immer noch eine unüberschaubar große Menge an Vierbeinern zu sehen
. Interessant fand ich, wieviele Ridgebacks sich auf dem Gelände tummelten, gemeldet waren allein über 50, dies war vor einigen Jahren noch etwas anders. Zum Vergleich, gemeldete Deutsche Pinscher waren es ganze Drei. Neben einem Streifzug durch alle Rassen – Emilia hatten es vor allem die Möpse angetan – nutzten wir die Gelegenheit auch uns mit Futter und Welpenspielzeug einzudecken. Weiterlesen »